Ohne Dich

Hierbei wandelt Alexandre Poweltz, Absolvent der Internationalen Filmschule Köln, mit seinem Spielfilmdebüt auf den Spuren von Altmeister Robert Altman, zum er auch zusammen mit Alexandra Umminger das Drehbuch verfasst hat. Allerdings ähnelt Ohne Dich der Struktur von Short Cuts. Weiter erzählt parallel drei Geschichten, die in dem Lauf der Handlung miteinander verwoben werden. Hierbei ist zu dem einen die Hebamme Rosa, die aussichtslos an Krebs erkrankt ist, um aber weit besser umgehen als ihr Mann Marcel zu können.

Hierbei gibt es zum anderen die blutjunge Herumtreiberin Motte, die sich von ihrem Freund Neo schwängern lässt, zwar ist dieser noch nicht einmal sicher, ob er Männer oder auch Frauen liebt. Zum Ende ist hierbei noch die Putzfrau Layla, die die Trennung von ihrem wesentlich jüngeren Lover leicht nicht verkraften kann.

Während die ersten beiden Plots besonder durch gute schauspielerische Leistungen von Katja Riemann oder noch Charly Hübner gleich Nachwuchstalent Helen Woigk (Das Leben ist nichts für Feiglinge) als kesse Lolita ein ähnliches Niveau erreichen, wirkt die dritte Story weniger glaubwürdig. Danach wird das Drama allen Themen wie die Sehnsucht des Menschen nach Liebe und auch Geborgenheit gerecht und vermittelt außerdem, wie so wir an unserem bisschen Leben hängen.